Ausverkauftes Haus beim Heimdebüt – JV Ludwigsfelde siegt mit 11:3 gegen Hamburger JT II

Diesen Tag werden sie beim Judoverein Ludwigsfelde wohl so schnell nicht vergessen. Viel Arbeit steckte nicht nur in der sportlichen Vorbereitung auf das erstes Heimduell der 2. Judo Bundesliga, bei dem der Gegner vom Hamburger Judoteam II zu Gast war. Auch organisatorisch wurde viel Ehrgeiz und Schweiß in die Vorbereitung gesteckt.

Nachdem die heimische Stadtsporthalle am Vorabend vorbereitet war, hieß es am nächsten Tag warmlaufen. Bei Außentemperaturen von über 30°C kein Problem. Dass die Stimmung in der Halle dann aber so heiß werden würde, war dann doch überraschend. Mit 11:3 siegten die Männer um Teamkapitän Adrian Kolberg und steckten damit auch so manchen Judoneuling unter den fast 200 Zuschauern mit der Euphorie an.

Bevor die Kämpfer in den roten Jacken unter Ankündigung die Halle betraten, wurden die Handykameras vieler Eltern gezückt. Die ganz kleinen Judoka durften mit den “Großen” zusammen die Halle betreten und sorgten für erste Gänsehautmomente. Für den Papa des kleinen Jonathan – Michael Bär – war klar:

“Wir sind beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder mit dabei!”.

Vor dem eigentlichen Kampfbeginn hatte die Stadt Ludwigsfelde noch eine ganz besondere Überraschung:sie unterstützt den Judoverein mit fast 5.000€ für eine neue Judomatte.

Jens Richter – Kassenwart und Teil des Organisationsteams – fasste den späten Nachmittag wie folgt zusammen:

“Es war ein unglaublich geiler Abend! Wir haben zwar auf viel Publikum gehofft, waren aber über die große positive Resonanz überrascht. Das sportliche Ergebnis war der I-Punkt auf einem tollen Judoabend. Ich bin heiß auf das Finale am 21.9. gegen MeckPomm und hoffe, dass unsere Jungs nochmal die Stadtsporthalle toben lassen und sich für eine Wahnsinnssaison belohnen.”

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Betreuern, dem gesamten Organisationsteam, Unterstützern, Eltern und natürlich den zahlreichen Fans für ihre Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank geht an Thomas Wetzel, der sogar die Anreise aus Norwegen auf sich nimmt, um Fotos zu machen.

 

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